Der Wechsel zu Skull

Bis 2006 war der Genf4er im Riemenboot unterwegs. Das hatte den Vorteil, dass man während des Ruderns trinken konnte ohne anzuhalten. Der Preis dafür war ein geringerer Wirkungsgrad als beim Skullen. Um die gleiche Zeit wie ein Skullboot zu erreichen mußte man sich viel mehr verausgaben. Auch die Belastung der Muskulatur und der Knochen ist durch die asymetrische Bewegung viel höher.

Die 2000er

80km ohne Steuer

Kurz vor Montreux gab es eine Havarie mit einem Fischerboot. Dabei ging das Steuer zu Bruch. Im Riemenvierer wäre das fatal gewesen, im Skullboot hat es vielleicht 5-10 Minuten gekostet. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt.

Vorteile des Riemenruderns

  • besser bei Wind
  • weniger Ruder bieten weniger Widerstand bei Wellen
  • Trinken ohne anzuhalten
  • schnellere Wechsel
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Vorteile des Skullens

  • gleichmäßigere Belastung
  • höherer Wirkungsgrad
  • besser navigierbar bei ausgefallenem Steuer
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Die Erfolge im Skullboot

  • Gesamtsieg 2012
  • Mastersrekorde
    2009: 12h 39'44" 
    2011: 12h 35'29"
  • 6 Masterssiege
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Die Erfolge im Riemenboot

  • Gesamtsiege
    1984: 7h 13'  
    2001: 12h 53' 00"
  • Riemenbootrekord
    2001
  • 18 Kategoriesiege Riemen
  • 2 Kategoriesiege Masters
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Totale Erschöpfung

Am Ende des Rennes sind buchstäblich alle Reserven aufgebraucht. Da ist es dann egal, ob man im Riemen- oder Skullboot gefahren ist. 
Vier bis fünf Kilogramm Gewichtsverlust sind normal, obwohl fünf bis sechs Liter getrunken werden.

Nach der letzten Riemenfahrt 2006 ist Andy beim Frühstück vor Schmerzen im Rücken kollabiert. Als er wieder zu sich kam lag er mit dem Oberkörper in einer Schweißlache auf dem Tisch.
Das war der Anlaß auf Skull zu wechseln und hat immerhin noch 11 weitere Teilnahmen ermöglicht. 

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16 Teilnahmen ab 2001

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