Wetterprognosen

Wind

Der Wind hat wohl den stärksten Einfluß auf die Tour du lac Leman. Je nach Richtung kann er meterhohe Wellen verursachen und hat in der Vergangenheit häufig zum Abbruch oder zur Streckenänderung geführt.

Regen

Kommt oft mit Wind zusammen vor. Je nach Dauer kann er den Ruderern mental sehr zusetzen. Der Steuermann kühlt aus. Die Muskulatur der Ruderer kann durch die Kälte verhärten. Die Haut weicht auf, es gibt mehr schmerzhafte Blasen an den Händen. Manchmal führt er aber auch dazu, dass sich die Wogen etwas glätten. 

Temperatur

Zu hohe oder zu niedere Temperaturen können gefährlich werden. Zuviel Sonnenschein kann nicht nur zu Sonnenbrand führen, sondern auch zum Dehydrieren des Körpers durch verstärktes Schwitzen. Oft wird die wärmende Sonne jedoch als angenehm empfunden, gerade wenn es vorher geregnet hat und die Körper der Ruderer naß und ausgekühlt sind.
Kälte war besonders in den 80er Jahren eine Thema, da das Rennen durch die Nacht ging und oft erst im Morgengrauen zu Ende war

  • Im Laufe der Jahre hat sich das Wetter deutlich verändert. War in den 80er Jahren Kälte noch ein großes Thema, ist in den 2000ern der Wind immer häufiger zum Problem geworden.
  • Das hatte auch Auswirkungen auf den Start des Rennens, der auf 8.00 Morgens verlegt wurde, damit möglichst lange im Hellen gerudert werden kann. Havarien sind dann schneller zu entdecken und es kann Hilfe geleistet werden bevor schlimmeres passiert.
  • Seit Anfang der 90er Jahre hat jede Mannschaft ein eigenes Begleitmotorboot
  • Die Strecke wurde mehrfach dem schlechten Wetter angepasst. Der Tiefpunkt war wohl 2015 als die Tour auf einen "echten" Marathon mit 42 km Streckenlänge angepasst wurde
  • 2018 musste das Rennen sogar auf die Rhone ausweichen, da auf dem See nicht an Rudern zu denken war
  • genauere Wetterprognosen führten zu häufigeren Streckenänderungen. In den 70ern wurde einfach soewit gerudert wie es ging. Wer am weitesten kam hatte gewonnen.
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