Der Wind hat wohl den stärksten Einfluß auf die Tour du lac Leman. Je nach Richtung kann er meterhohe Wellen verursachen und hat in der Vergangenheit häufig zum Abbruch oder zur Streckenänderung geführt.
Kommt oft mit Wind zusammen vor. Je nach Dauer kann er den Ruderern mental sehr zusetzen. Der Steuermann kühlt aus. Die Muskulatur der Ruderer kann durch die Kälte verhärten. Die Haut weicht auf, es gibt mehr schmerzhafte Blasen an den Händen. Manchmal führt er aber auch dazu, dass sich die Wogen etwas glätten.
Zu hohe oder zu niedere Temperaturen können gefährlich werden. Zuviel Sonnenschein kann nicht nur zu Sonnenbrand führen, sondern auch zum Dehydrieren des Körpers durch verstärktes Schwitzen. Oft wird die wärmende Sonne jedoch als angenehm empfunden, gerade wenn es vorher geregnet hat und die Körper der Ruderer naß und ausgekühlt sind.
Kälte war besonders in den 80er Jahren eine Thema, da das Rennen durch die Nacht ging und oft erst im Morgengrauen zu Ende war